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ökonomed Schnelltests sind lateral immunchromatographische Assays. Sie basieren auf einer Antigen-Antikörper-Reaktion. Der für den Test genutzte Antikörper ist spezifisch gegen die zu untersuchende Substanz – den Analyten – gerichtet. Der Analyt (d.h. Droge oder Drogenmetabolit) stellt also das Antigen dar. Enthält die Urinprobe den Analyten, so konkurrieren diese Moleküle mit den im Bereich der Testregion an die Membran gekoppelten Analytenmolekülen um die begrenzte Anzahl von Bindungsstellen an spezifischen Antikörpern. Diese Antikörper befinden sich zunächst in einem Kissen im Startbereich des Tests und bewegen sich dann mit dem Flüssigkeitsstrom die Testmembran entlang. Da an diese Antikörper Goldpartikel gekoppelt sind, bewirkt eine Bindung an die im Bereich der Testlinie immobilisierten Analytenmolekülen dort die Ausbildung einer roten Linie. Testablauf Enthält der Urin den gesuchten Analyten, so reagieren Analyt (Antigen) und Antikörper miteinander. Die Drogenmoleküle besetzen die Bindungsstellen der Antikörper-Gold-Konjugate. Je höher die Konzentration des Analyten, desto größer der Anteil der auf diese Weise blockierten Antikörper. Sind keine
oder nur wenige Moleküle des Analyten im Urin vorhanden,
so bleiben die Antikörper sämtlich oder teilweise frei. In der Testregion können sie – soweit ihre Bindungsstellen nicht bereits besetzt sind – mit den Analytenmolekülen reagieren, die dort auf der Membran fixiert sind. In der Kontrollregion sind Sekundärantikörper (anti-Antikörper) fixiert, die die Antikörper-Gold-Konjugate - unabhängig davon, ob daran Analytenmoleküle aus dem Urin gebunden sind oder ob es sich um überschüssige unbesetzte Antikörper handelt – binden. Dadurch entsteht hier in jedem Fall, wenn die Flüssigkeitsfront diesen Bereich erreicht, eine rote Linie. |